OSD-Module mit LC74782 (16.05.2013)

 

Neue Soft OSD-Module (19.09.2017)

Nachdem es von den ursprünglichen OSD-Modulen keine mehr gab, stand zur Debatte wie soll es weitergehen. Auf dem Markt gab es wenig Auswahl und die OSD-Bausteine gab es nur zu horrenden Preisen. Also Auf die Suche gemacht, um irgendwo auf dem Chinamarkt billige OSDs zu bekommen und siehe da für 3-4€ fanden sich LC74782 OSD-ICs. es waren zwar wenige Sonderzeichen und nur Großbuchstaben vorhanden, aber für unsere Zwecke ist das ausreichend und somit sind die OSDs auch in größeren Mengen bezahlbar. Der Vorgänger dieser OSDs gab das Pinning und die Software vor. Auf der kleinen Zusatzplatine musste der OSD-Chip, ein ATMega8 und ein paar Kleinigkeiten Platz finden.
Zur Verwendung sei noch gesagt, daß bis jetzt ein Hilfetext, Hintergrund an-aus, eine Laufschrift, HF+NF-Pegel und HF-Pegel mit Ausgabe eines Tons mit feldstärkeabhängiger Tonhöhe die Anwendungsanforderungen sind. Auch soll das Modul im EEProm einen Text speichern können und beim Anlegen einer Versorgungspannung soll dieser Text gleich ausgegeben werden - z.B. als Rufzeicheneinblendung einer Linkstrecke.
Das Modul sitzt auf der Steuerkarte der Empfänger und wird über einen ATMega8 gesteuert.

Die Klemmung des Videosignals

Das OSD-Modul besitzt ein Poti zum Einstellen der Klemmung. Diese ist notwendig, sonst kann es passieren, daß die Signale des eingeblendeten Textes über 100% Weiß hinaus geht, oder unter dem Schwarzwert landet. Das kann bis zu Synchronisationsverlusten führen. Am einfachsten ist es, ein Schwaz Bild (zugedeckte Kamera) an das Modul anzulegen und die Einblendung (Weiß mit schwarzem Rand) so einzustellen, daß das eingetastete Signal gerade auf dem Schwarzwert aufliegt. Bei einem 100% Weiß gelangt das eingetastete Signal dann gerade nicht an die 100%. Somit ist der Arbeitspunkt und Klemmung optimal eingestellt. Der Rest der Schaltung erklärt sich von selbst.

Die Steuerung des Moduls

Die Steuerung des Moduls ist aus Kompatibilitätsgründen an die des Vorgängermoduls angepasst. Das bedeutet die Bedienung des Moduls erfolgt ausschließlich über eine 5V(!) RS-232 Schnittstelle bei 9600 Baud,8,N,1 . Darüber kann auch neue Firmware in das Modul (MCS-Bootloader 256000 Baud) geflashed werden, sowie ein fester Text, der beim Einschalten ausgegeben werden soll.

OSD-Steuerbefehle

Eingabe

Funktion

#a

Attribute für jedes Zeichen, Vorgabe: 000
x=0-7 Hintergrundfarbe blaugrün, olivgrün, rot, dunkelblau, blau, grün, braun, lila
y=0-1 Hintergrund aus, ein
z=0-1 Blinken aus, ein

#c

Bildschirm löschen, Cursor-Position links oben

#d xx

Direkteingabe des OSD-Zeichensatzes
xx=00-7F Hexadezimale Eingabe

#e x

EEPROM-Daten beim Start ausgeben, Vorgabe: 1
x=0-1 aus, ein

#g xxyy

Goto Zeile, Spalte
xx=00-10 Zeile 0-10
yy=00-23 Spalte 0-23

#i

Versionsinfo anzeigen

#l

Lade Daten aus EEPROM

#m x

Mode, Vorgabe: 0
x=0 automatische Videosignalerkennung, Einblendung weiß
x=1 automatische Videosignalerkennung, Einblendung transparent
x=2 Einblendung aus
x=3 Videosignal wird selbstständig generiert, Farbdarstellung möglich

#p xxyy

Position des Anzeigefensters wird dauerhaft gespeichert, Vorgabe: 1545
xx=0-63 vertikale Position
yy=0-63 horizontale Position

#r

OSD-Reset, auf Werkseistellungen zurücksetzen

#w Daten ~

Schreibt Daten ins EEPROM bis ~ gesendet wird
Daten=Zeichen und Befehle, maximal 112

#x

alle möglichen Zeichen ausgeben

#z x

Zeichengröße der ersten beiden Zeilen
x=0 normale Zeichengröße
x=1 zweifache Zeichengröße
x=2 dreifache Zeichengröße

RETURN

eine Zeile weiter

Backspace

löscht die Position links vom Cursor

0-9, A-Z

Zahlen 0-9 und Großbuchstaben (Kleinbuchstaben werden in Großbuchstaben umgewandelt)

.,!?

Sonderzeichen

#zxxyy, am Stück ohne Leerzeichen eingeben. Der ein oder andere Befehl braucht ein bisschen zeit bis er abgearbeitet ist, also bei der Steuerung etwas Geduld walten lassen :-D

Änderungen des Moduls (09.01.2016)

Im Laufe der Zeit machten sich Unzufriedenheiten breit weil das Signal aus dem OSD nicht dem Qualitätsgedanken entsprochen hatte. Insofern gab es eine kleine Schaltungsänderung. Probleme gab es mit dem Frequenzgang, der nicht ganz optimal war, sowie ein unzureichender Ausgangspegel. Ebenso war die Einblendung nicht immer in dem 700mV-Videobereich, sondern rutschte bei besonderen Signalen unter den Schwarzwert oder über die 100%-Marke. Ursache war ein zu niedriger Arbeitspunkt der Klemmstufe. Der Gleichspannungswert der Klemmstufe legt den Bereich fest in dem die Einblendung liegt, und sollte so gewählt werden, daß die Einblendung symmetrisch zwischen den Video-Inhaltsgrenzen zu liegen kommt.

Der Prototyp ist vorwiegend in SMD gehalten:

Das aktuelle Modul:

Hier noch die neue aktuelle Software mit kleinen Änderungen QI-OSD-V1k. und eine aktuelle Baubeschreibung LP-OSD-5. zu den Fuses ist noch zu sagen daß der interne Oszillator mit 8MHz verwendet wird.

TX-OSD Modul (07.10.2016)

Das stand schon laaange auf der Agenda, auf der Platine die TX und BBA beheimatet, soll auch ein OSD-Modul Einzug erhalten, welches das Rufzeichen in Bild und Ton alle 9 Minuten aussendet. Da recht wenig Platz war entstand ein neues Modul:

Wie immer eine Baubeschreibung und die Software ...

Das aktuelle Modul sieht nun so aus:und passt dann auf TX und RX-Modul:

Wie immer die Baubeschreibung und die Software ...


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Noch Fragen ???

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